Beschaffungsmanagement & Sonderbeschaffung

Immer in Bewegung

Beschaffungsmanagement ist ein organischer, lebendiger Prozess, der höchstmögliche Flexibilität von allen Beteiligten erfordert.

Zeitraubende Routinearbeiten für nicht produktionsrelevante Artikel binden in den meisten Einkaufsabteilungen einen erheblichen Teil der Kapazität. Gerade diese Teile sind es, die beträchtliche Kosten verursachen, auch wenn sie für einen geregelten Gesamtgeschäftsablauf erforderlich sind.

Modernes Beschaffungsmanagement, wie wir es verstehen, handelt nicht nur vom Einkauf, von der Beschaffung an sich, sondern hat immer auch den Prozess als Ganzes im Blick. Einkauf, Logistik, Qualitätssicherung, Timings, Routinen und all die kleinen und großen Überraschungen, die das alltägliche Geschäft so spannend machen.

Das alles mit dem Ziel: Dass Sie Ihre Kapazitäten so einsetzen können, wie sie am gewinnbringendsten sind.

Beschaffungsmanagement, Sonderbeschaffung

Vom Einkauf zum Beschaffungsmanagement

  • Seit 60 Jahren Erfahrung
  • Europaweite Verfügbarkeit
  • Mehrsprachige, wo immer möglich mutter-sprachliche Beratung
  • Sowohl zentrale als auch Vor-Ort-Lösungen
  • Maßgeschneiderte Systemlösungen
  • Individuelle Einzellösungen


Welche Lösungen dürfen wir Ihnen anbieten? Stellen Sie uns Ihre Aufgaben hier.

Beschaffungsmanagement

In jedem Unternehmen gibt es für den Betriebsprozess notwendige Produktionsfaktoren, über die das Unternehmen selbst nicht verfügt und die somit beschafft werden müssen. Der Begriff „Beschaffung“ umfasst hier sämtliche Tätigkeiten, die darauf abzielen, ein Unternehmen mit allen benötigten Gütern zu versorgen, die für eine Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse erforderlich sind.

Dabei handelt es sich nicht nur um Sachgüter und Dienstleistungen, sondern auch um Arbeitskräfte, Informationen, Kapital oder Technologien. Um einen reibungslosen Betriebsprozess zu gewährleisten, müssen diese Produktionsfaktoren unter anderem in ausreichender Menge, am rechten Ort und vor allem kostenoptimal zur Verfügung stehen.


Prozesse optimieren

Das Beschaffungsmanagement zielt nun darauf ab, diese Beschaffungsprozesse zu optimieren. Wesentlich dafür ist eine genaue Planung und Organisation, welche Dinge getan werden müssen und wie diese Dinge auf die richtige Art und Weise getan werden.

Eine bewährte Methode bei der Versorgung der Produktion mit Material ist die aus der Betriebswirtschaft bekannte ABC-Analyse.

Hierbei erfolgt eine Klassifizierung der benötigten Teile in drei Gruppen, um das Verhältnis von Beschaffungsaufwand und Produktkosten anhand einer Mengen-Wert-Relation darzustellen:

Beschaffungsmanagement C-Teile

A = Artikel, die für das Unternehmen über einen hohen Wert verfügen, aber nur in vergleichsweise sehr geringen Mengen benötigt werden

B = Artikel, die für das Unternehmen über einen mittleren Wert verfügen und in einer geringen Menge benötigt werden

C = Artikel, die für das Unternehmen über einen geringen Wert verfügen, aber in einer großen Menge benötigt werden

Kleine Teile – große Kosten

Die Prozesskosten hinsichtlich Bedarfsermittlung, Bestellung, Verwaltung oder Lagerung fallen sowohl bei A- und B-Teilen als auch bei C-Teilen an. Allerdings handelt es sich bei typischen C-Teilen meist um Verbrauchs- bzw. Verschleißmittel, wie etwa Reinigungsmaterial, Bürobedarf oder Hygieneartikel. Diese Artikel sind für das Unternehmen von geringem Wert, müssen aber in regelmäßigen Abständen neu beschafft werden.

Das bedeutet, dass ein C-Teil mit beispielsweise 10€ Einkaufswert dieselben Beschaffungskosten verursachet wie ein A-Teil, dessen Einkaufswert bei 100.000€ liegt – die Prozesskosten für die C-Teile sind somit unverhältnismäßig hoch. Um die Beschaffungsprozesse in einem Unternehmen zu optimieren, sollte man sich daher insbesondere auf ein erfolgreiches C-Teile-Management konzentrieren.

C-Teile-Management

C-Teile werden in jedem Betrieb benötigt – deren Beschaffung ist allerdings meist eine kostspielige Angelegenheit, die in keinem Verhältnis zu dem eigentlichen Warenwert steht. Stellen sie sich vor, Sie bestellen Hygiene- und Reinigungsartikel bei Lieferant X, Produkte für die Arbeitssicherheit und den Arbeitsschutz bei Lieferant Y und beziehen Ihre Netzwerktechnik dann über Lieferant Z.

Für jeden dieser Beschaffungsprozesse muss zunächst der Bedarf ermittelt, anschließend die Produkte bei den einzelnen Herstellern bestellt und schließlich der Wareneingang kontrolliert und die Artikel eingelagert werden. All dies benötigt viel Zeit, personelle Ressourcen und vor allem Geld. Mit einem professionellen C-Teile-Management können Sie sich diese Kosten sparen!


Effektives Outsourcing

Eine gute Möglichkeit liegt hier im Outsourcing des gesamten Beschaffungsprozesses von C-Teilen an einen externen Dienstleister – damit können sowohl die Kosten und die Lieferantenanzahl optimiert, als auch die Anzahl der Prozesse innerhalb des Unternehmens auf ein Minimum reduziert werden. Im besten Fall gelangen die gelieferten Waren dann auch direkt an die richtige Stelle im Unternehmen, also an den Endanwender, der das jeweilige C-Teil benötigt.

Für das Unternehmen könnte der Beschaffungsprozess optimalerweise dann so aussehen wie auf der Grafik rechts abgebildet (durch Klicken vergrößerbar).

Alles aus einer Hand

Ein professionelles C-Teile-Management setzt somit nicht nur bei der Kostenoptimierung beim Einkauf, sondern auch bei der Verwaltung, Logistik und Lagerung an. Werden die internen Lagerbestände reduziert, können die Lagerflächen bestmöglich genutzt und die Kapitalbindung verringert werden. Eine zuverlässige Logistik sorgt darüber hinaus für kürzere Lieferzeiten und eine ausgelagerte Verwaltung und Kontrolle von C-Teilen vermeidet zudem administrative Fehler.

Bei Lingemann bekommen Sie alles aus einer Hand: Von der Beschaffung über die Kommissionierung, Kontrolle und Bestandverwaltung bis hin zur Distribution müssen Sie sich um nichts mehr kümmern. Somit optimieren wir Ihren Warenfluss und reduzieren die mit C-Teilen verbundenen Prozesskosten auf ein Minimum.

Ihre Vorteile:

  • Reduzierung von Zeit und Kosten durch Prozessoptimierung
  • Wegfall der regelmäßigen Bedarfsermittlung und Vereinfachung der Bestellvorgänge
  • Keine Verwaltung / Kontrolle bei der Beschaffung von C-Teilen mehr nötig
  • Abbau des Lagerbestandes (verringerte Kapitalbindung)
  • Konzentration auf höherwertige A- und B-Teile