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Minimaler Lagerbestand – optimale Versorgungssicherheit, ein Widerspruch?

Lagerbestand reduzieren und Versorgungssicherheit

Beschaffung

Ausgangssituation

Oft führen unterschiedliche Interessenschwerpunkte, vor allem zwischen Abteilungen wie dem Controlling und der Produktion zu Konflikten im Bestandsmanagement. Zum einen verfolgt das Controlling den Ansatz, möglichst wenig Kapital in Form von Lagerbeständen zu binden. Im Gegensatz dazu ist der Produktion daran gelegen für sämtliche Eventualitäten ausreichend Materialbestände vorrätig zu haben. Die Verursachung von kostspielige Produktionsstillstände und daraus resultierende ad-hoc Beschaffungsvorgängen möchte niemand gerne verantworten.

Um diese Diskrepanz möglichst gering zu halten, empfiehlt sich eine automatisierte und moderne Lagerverwaltung. Das bedeutet eine elektronisch unterstützte Bestandsüberwachung, automatisierte Dispositionsprozesse sowie eindeutig definierte Verantwortlichkeiten.

Lingemann kann Ihnen hierbei mit einer individuellen Lösung zur Seite stehen.

Analyse durch Lingemann

Nicht nur die Beschaffung von C-Teilen stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar, sondern auch die Lagerung und die damit verbundene Verfügbarkeit. Hygiene- oder Reinigungsartikel, Produkte für den Arbeitsschutz oder die Instandhaltung müssen jederzeit in ausreichender Menge und am richtigen Ort vorhanden sein – häufig sind die Lagerflächen mit C-Teilen überfüllt und der Lagerplatz kann so nicht effektiv genutzt werden. Auch die Nachbestellung und die Koordination sind sehr kosten- und zeitintensiv. Ein professionelles C-Teile Management setzt somit nicht nur bei der Kostenoptimierung im Einkauf, sondern auch bei der Verwaltung, Logistik und Lagerung an. Durch Reduktion interner Lagerbestände, können die Lagerflächen bestmöglich genutzt und die Kapitalbindung verringert werden. Eine zuverlässige Logistik und eine maßgeschneiderte Bevorratung relevantere Produkte sorgt darüber hinaus für kürzere Lieferzeiten.

Umsetzung

Kein Lagerprojekt gleicht dem anderen. Jedes Projekt wird individuell auf die Gegebenheiten und Wünsche unserer Kunden hin erstellt. Wir bieten effektive Lösungen von Depots über Konsignations- oder Vorlieferantenlager bis zu individuellen Shop-in Shop-Systemen an. Das zu lagernde strategische Warensortiment wird zu Beginn eines jeden Projektes zwischen Kunden und Lingemann fest vereinbart und ein vertragliches Regelwerk erstellt. Bei der Ware handelt es sich um den wiederkehrenden Bedarf des Kunden, dessen Verfügbarkeit sichergestellt werden muss, um die Produktionssicherheit nicht zu gefährden. Für die Ermittlung des kundenindividuellen Bedarfes werden die Verbrauchszahlen der Vorjahre ausgewertet sowie zukünftige Prognosen berücksichtigt. Daraus resultiert ein Artikelsortiment mit aktuellen Kennziffern. Anpassungen an den aktuellen Bedarf erfolgen in regelmäßigen Abständen unter Abstimmung und Freigabe des Kunden. Selbstverständlich wird jedes Projekt professionell begleitet und technisch unterstützt.

Bei einem Konsignationslager, welches sich auf dem Betriebsgelände eines Kunden oder in dessen unmittelbarer Nähe befindet, kann der Kunde sich darauf verlassen, dass schnelldrehende Produkte eingelagert werden und somit zu jeder Tageszeit bestellt und mit der Lingemann-Flotte ausgeliefert werden können.

Unser kundenindividueller Lagerbestand von über 6.000.000 EUR verteilt sich auf 65 Lagerorte und Kundenlager, sowie auf unsere Zentrallogistik in Brühl, Nordrhein-Westfalen.

Betrieb und laufende Optimierung

Unsere Kunden profitieren hierbei von einem über 30-jährigen Know-how seitens Lingemann in diesem Bereich, denn bereits 1988 wurde das erste Konsignationslager bei einem Kunden der Automobilindustrie aufgebaut und seit jeher optimieren wir unsere Lösungen stetig. Seit 2018 entwickeln und produziert wir sogar eigene technische Lösungen, um die immer neuen Anforderungen unserer Kunden sowie des digitalen Wandels zu erfüllen. Dafür überprüfen wir die Kennzahlen unserer Lagerorte permanent und stimmen die Bevorratungsmengen für die einzelnen Produkte und Kunden mit den tatsächlichen Bedarfen ab.

Messbarer Erfolg

Durch das Einbinden eines Lingemann geführten Konsignationslagers, profitieren unsere Kunden von geringen Lieferzeiten strategisch wichtiger Artikel. Zudem sind die Produkte zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar, was eine optimale Versorgungssicherheit darstellt. Die Kapitalbindung verringert sich, zumal kein eigener Lagerbestand mehr aufgebaut werden muss. Ebenfalls reduziert Lingemann den Abwicklungsaufwand, da wir einen regelmäßigen Befüll-Service der Betriebsstätten unserer Kunden durchführen und die Berechnung der Entnahmen beispielsweise monatlich erfolgt.

Direkt zu Beginn der Pandemie haben wir in weiser Voraussicht den Bedarf unserer Kunden genaustens auf kritische Artikel geprüft, deren Beschaffung, auf Grund der herrschenden Situation zu Problemen hätte führen können. Hier haben wir vorbeugend die Bevorratungsmengen erhöht, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Kritische Materialien wurden aus unserer Zentrallogistik direkt zu unseren Kunden umgelagert, damit im Falle einer Quarantänesituation keine Engpässe entstehen.

Case Study (PDF)

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